www.alkoholpolitik.ch

Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Kommentar zu „Komasaufen nimmt zu“

Donnerstag 29. Januar 2009 von htm

Online-Kommentar zu: „Koma-Saufen nimmt zu“ bei sueddeutsche.de, 28.1.09

Wer vorgibt, früher sei es auch schon so schlimm gewesen, steckt den Kopf in den Sand und/oder hat keine Ahnung vom Prozentrechnen. Sabine Bätzing versucht nur, ihren Job im Interesse der Bevölkerung zu tun. Vor allem die Alkoholindustrie und viele Dummschwätzer machen ihr das Leben schwer.

Wer eine Verbesserung der Situation erreichen will, muss mithelfen, dass bestehende Gesetze durchgesetzt werden, dass Übertretungen abschreckend bestraft werden und dass der Gesamtkonsum und damit die Schäden gesenkt werden können. Dies kann mit Erfolg nur mit den wissenschaftlich nachgewiesenen strukturellen Massnahmen erreicht werden: Preiserhöhungen mit Mindestpreisen (nach dem Verursacher-Prinzip, am besten zweckgebunden zur Finanzierung der Alkoholschäden und der Prävention), durch Einschränkung der Erhältlichkeit (Nachtverkauf, an Tankstellen, etc.) durch Herabsetzung und Durchsetzung der Promillegrenze, durch Heraufsetzung und Durchsetzung des Mindestalters für Verkauf und Konsum, Einschränkung oder besser Verbot der Alkoholwerbung.

Auf www.alkoholpolitik.ch ist ein Projekt beschrieben, das eine Alkoholsteuer sinnvoll und für fast alle vorteilhaft erscheinen lässt.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Donnerstag 29. Januar 2009 um 13:57 und abgelegt unter Allgemein, Internationales, Jugend, Leserbriefe, Verhältnis-Präv., Werbung. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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